Die Männer von der Venus, die Frauen vom Mars

Translated by: Dessislava Georgieva

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er sie für ihren Tanzstil gelobt. Nun seien sie nicht einsam, denn sie seien im Geiste reich. Sie sagten es lachend. Morgen würden sie ihre Freunde einholen, die schon vorgelaufen seien. Und warum schlossen sie sich nicht den Freunden von DJ Alex an? Gelächter. Ja, sie könnten sich anschließen. Sie studierten nicht. Dieses Jahr seien sie durch die Prüfungen gefallen. Sie arbeiteten. Wo? Gelächter. Unter ihren Blüschen hüpft es unruhig. Zum Beispiel, bei der Post. Was bei der Post? Wieder Gelächter. Das würden sie nicht sagen, weil es überhaupt nicht interessant sei. Wo sie sich einquartiert hätten? Im zweiten Stock, Zimmer 220. Sie seien allein. „Vielleicht komme ich darauf zurück“, gestand DJ Alex laut. Die beiden Mädchen antworteten mit Gelächter, und ihre Körper räkelten sich wollüstig und herausfordernd, genau im Takt der Musik.

Ihm war nicht richtig klar, was ihn dazu trieb, einen Plan auszuhecken: Vladis Aufruf „ich will leben“ oder der erweckte rebellische Mensch, die Drohung „das wagst du nicht“ oder das Lachen des Marilyn Monroe-Pärchens. Er war nicht einmal ganz sicher, dass er einen Plan hatte, und außerdem ließen sich die Ereignisse, die passiert waren, nur schwer rekonstruieren.

„Sie wollen nicht kommen“, sagte DJ Alex, als er zur Gruppe zurückgekehrt war. „Ihr wärt übermäßig schön und würdet sie in euren Schatten stellen.“

Es wurde noch mehr getanzt und noch mehr getrunken. Diejenigen, die den Hauswirt gut kannten, flehten ihn an, etwas zu singen, und er stimmte ein Lied an über einen Gebieter, der auf der Hand seiner Maid eingeschlafen ist, doch ihn nicht zu wecken liegt ihr sehr am Herzen… Nacheinander reihten sich auch weitere Stimmen ein. Die Zeit des Gesangs war gekommen…

Als erstes schlichen sich die Lehrerinnen davon, nach ihnen zogen sich die Gruppe aus Sliven und die doppelte Ausgabe von Marilyn Monroe zurück. Kurze Zeit später folgten ihnen auch die vier Freundinnen, untergebracht in einem separaten Zimmer. Für DJ Alex und Vladi waren Plätze im gemeinschaftlichen Touristenschlafsaal vorgesehen, doch sie hatten es nicht eilig, von der kollektiven Erholungsmöglichkeit Gebrauch zu machen.

Sie klapperten Backgammon mit Einsatz. Bei den ersten zwei Dreiern verlor Vladi jeweils fünftausend Leva und setzte seine „Omega“-Uhr. Irgendwann war der Hauswirt vom Singen müde geworden, und wie er sich mit den Ellenbogen auf den Tisch gestützt hatte, so schlief er auch ein. Fast alle hatten den Speisesaal verlassen, als Vladi auch seine Uhr verspielte. Nach langem Drängen teilte DJ Alex seinem Freund mit, dass die blonden Geschöpfe in Zimmer 320 im dritten Stock untergebracht seien, und dass er nachkommen würde. Wenn er einen Plan hatte, dann war am Anfang die Lüge…

Mit beiden Rucksäcken schleppte sich Alex in das Zimmer der vier Schönheiten. Er schaltete das Licht an, stellte sich in die Mitte zwischen den Betten und verkündete, dass ihm sehr kalt sei, worauf er erst nach links, dann nach recht

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