Die Männer von der Venus, die Frauen vom Mars

Translated by: Dessislava Georgieva

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s taumelte. Zunächst warf er die Decke seiner Frau zurück und versuchte sich neben ihr zusammenzurollen, weil er sich in dieser Reaktion am sichersten war. Sie warf ihn mit einem verächtlichen „Betrunkener Blödian!“ hinaus. Rausgeschmissen wurde er auch von Vladis Frau, obwohl er sie daran erinnerte, dass sie, die Schönheiten, ihm nicht erlaubt hatten, andere Frauen einzuladen. Die große Freundin stieß ihn sanft und eher aus Solidarität weg. Von der Decke der Prinzipientreuen klappte er nur ein Eckchen auf, weil ihr strenger Blick ihn hypnotisiert hatte. Er entfernte sich mit langsamen Schritten und riss demonstrativ das Fenster auf, um aus Verzweiflung zu springen. Offensichtlich war er überzeugend, denn sie kauften ihm die Nummer ab und begannen ihn wieder hereinzuziehen.

„Geh und leg dich hin wie ein normaler Mensch “, sagte die Prinzipientreue, „und spiel dich nicht wie jemand auf, der du nicht bist.“

„Gut“, willigte DJ Alex ein, nachdem er die zwei Rucksäcke zusammengerafft hatte. „Ich gehe dahin, wo man mich mit Sicherheit aufwärmen wird.“

Er war ehrlich, doch niemand schien ihm zu glauben. Nur die größere Freundin kicherte. Zur selben Zeit schlief Vladi schon irgendwo im dritten Stock, der Hauswirt stützte immer noch den Tisch im Speisesaal, und die Schüler im Zeltlager ahnten nicht, dass sich ihr morgiges Frühstück zum ersten Mal verspäten würde, weil der Küchenherd nicht rechtzeitig vorgeheizt sein würde.

„Ich bin nur kurz hergekommen, um mich aufzuwärmen. Ihr werdet mich nicht verjagen, nicht wahr?“, fragte DJ Alex, als er stolpernd die zwei Rucksäcke in das Zimmer der Mädchen trug.

„Leise“, flüsterte das eine, und ohne eine weitere Aufforderung abzuwarten, schlüpfte er unter die Decken zwischen beide, um bald darauf Hände auf sich zu spüren, die wärmten.

Als das Morgenlicht das Fenster erfüllte, öffnete er ängstlich seine Augenlider und blickte auf zwei lächelnde Gesichter mit wuscheligen blonden Haaren.

„Was macht ihr neben mir?“, fragte er möglichst unschuldig.

„Das wirst du uns sagen“, entgegnete die Molligere.

„Ich glaube, jemand sollte mich aufwärmen.“

„Sag nicht, dass du dich an nichts mehr erinnern kannst, das ist so abgedroschen.“

„Ich erinnere mich an nichts. Gibt es denn etwas, woran man sich erinnern sollte? Ihr hattet versprochen, mir am Morgen anzuvertrauen, was ihr bei der Post macht. Ist es so geheim?“

„Es ist streng geheim“, antwortete die Schlankere und beide schüttelten sich vor vertrautem Lachen.

„Und wenn ich euch sehr bitte? Sehr viel?“

„Wir sind sowas wie Telefonistinnen“, verplapperte sich die Molligere und presste ihre Hand vor den Mund.

„Was bedeutet „sowas wie“?“

„Wir arbeiten nicht bei der Post. Wir arbeiten am Telefon und führen spezielle Gespräche.“

Ein Licht ging ihm erst auf, nachdem sie es ihm eins zu eins erklärt hatten, und er ärgerte sich über seine eigene Begriffsstutzigkeit.

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